Obsession: Unterschied zwischen den Versionen
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horribilis vultus (schreckliche Miene) | horribilis vultus (schreckliche Miene) | ||
memborum stupor (starre Glieder) | memborum stupor (starre Glieder) | ||
summa inquietudo (höchste Unruhe) | summa inquietudo (höchste Unruhe) | ||
vires humanes superiores (übermenschliche Kräfte) | vires humanes superiores (übermenschliche Kräfte) | ||
cruciatus (Wundmale) | cruciatus (Wundmale) | ||
Version vom 30. November 2006, 16:19 Uhr
Es gibt sechs äußere Zeichen, dass ein Mensch Dämonen im Leib hat:
barbarae voces (wilde Stimmen)
horribilis vultus (schreckliche Miene)
memborum stupor (starre Glieder)
summa inquietudo (höchste Unruhe)
vires humanes superiores (übermenschliche Kräfte)
cruciatus (Wundmale)
Johann Joseph Gassner, Pfarrer zu Klösterle im Bistum Chur, der sich als Heiler von Krankheiten im Auftrag des Herrn sah, teilte im 18. Jh. die ihm zur Wunderheilung anvertrauten beziehungsweise zwangsübergebenen Menschen und ihre jeweiligen Leiden in drei Kategorien ein:
Circumsessi - von Dämonen Angefochtene
Obsessi oder maleficiati - von Dämonen Verzauberte
Possessi - von Dämonen Besessene
Viele dieser „Kranken“ wurden so gründlich von ihm geheilt, dass bleibende psychische Schäden an der Tagesordnung waren.