Dämonie: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Dämonie (daimonia = fremde Kraft) ist eine bedrohliche Macht, die von einem Wesen, Objekt oder System ausgeht und ihr ausgelieferte Subjekte in Besitz nimmt und beherrscht. Folge der Dämonie sind [[Besessenheit]] und [[Entfremdung]].
Die Dämonie (daimonia = fremde Kraft) ist eine bedrohliche Macht, die von einem Wesen, Objekt oder System ausgeht und ihr ausgelieferte Subjekte in Besitz nimmt und beherrscht. Folge der Dämonie sind [[Besessenheit]] und [[Entfremdung]].
Die Dämonie resultiert aus "fremden" Kräften, die die Autonomie oder Selbstbestimmtheit des eigenen Lebens untergraben.  Sie manifestiert sich in einem Unbehagen, in der unmittelbaren Empfindung und dem Gefühl von einer fremden Macht kontrolliert und bestimmt zu sein. Ein kritisches Verhältnis zum Dämon setzt die Unterscheidung zwischen dem Eigenen und Fremden voraus, um psychisch oder politisch die Dämonie als fremde Macht zu dekonstruieren.
Die Dämonie resultiert aus "fremden" Kräften, die die Autonomie oder Selbstbestimmtheit des eigenen Lebens untergraben.  Sie manifestiert sich in einem Unbehagen, in der unmittelbaren Empfindung und dem Gefühl von einer fremden Macht kontrolliert und bestimmt zu sein. Ein kritisches Verhältnis zum [[Dämon]] setzt die Unterscheidung zwischen dem Eigenen und Fremden voraus, um psychisch oder politisch die Dämonie als fremde Macht zu dekonstruieren.

Version vom 1. Mai 2008, 20:34 Uhr

Die Dämonie (daimonia = fremde Kraft) ist eine bedrohliche Macht, die von einem Wesen, Objekt oder System ausgeht und ihr ausgelieferte Subjekte in Besitz nimmt und beherrscht. Folge der Dämonie sind Besessenheit und Entfremdung. Die Dämonie resultiert aus "fremden" Kräften, die die Autonomie oder Selbstbestimmtheit des eigenen Lebens untergraben. Sie manifestiert sich in einem Unbehagen, in der unmittelbaren Empfindung und dem Gefühl von einer fremden Macht kontrolliert und bestimmt zu sein. Ein kritisches Verhältnis zum Dämon setzt die Unterscheidung zwischen dem Eigenen und Fremden voraus, um psychisch oder politisch die Dämonie als fremde Macht zu dekonstruieren.