Laster

Aus Daimon

Hans Baldung Grien, Sieben dämonische Tiere als die sieben Hauptsünden, 1511. Holzschnitt.

Die Achtlasterlehre von Evagrius Ponticus (345–399 n.d.Z.) und Johannes Cassian (360–435 n.d.Z.) unterscheidet acht Laster: Völlerei, Unzucht, Habsucht, Traurigkeit, Zorn, Acedia, Ruhmsucht und Stolz. Jedem dieser Laster ordnet Evagrius einen Dämon zu.

Die sieben Todsünden[1] werden in der bildenden Kunst seit dem frühen Mittelalter allegorisch verschlüsselt und als Dämonen personifiziert.

Einzelnachweise

  1. ↑ Die sieben Todsünden lauten superbia (Hoffart, Stolz), avaritia (Geiz, Habsucht), invidia (Neid), ira (Zorn), luxuria (Unkeuschheit, Wollust), gula (Unmäßigkeit, Völlerei, Freßsucht), acedia (Trägheit, Überdruss).