Dämonomanie

Aus Daimon

Version vom 13. Dezember 2006, 21:22 Uhr von 86.32.228.66 (Diskussion)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Die Dämonomanie, auch Dämonomelancholie oder Dämonopathie, geht mit der neurotischen Vorstellung einher, vom Teufel oder von bösen Dämonen besessen zu sein. Patienten folgen dem Zwang, sich der in ihnen steckenden Persönlichkeit angemessen betragen zu müssen, weshalb etwa der vermeintliche Dämon aus ihnen spricht oder wie ein Tier brüllt. Die Dämonomanie tritt bei Formen der Melancholie, Paranoia und hysterischer Seelenstörung auf. Weiters taucht der Begriff zur Beschreibung einer neurotisch sexuellen Besessenheit auf. Im mittelalterlichen Hexenwesen bezeichnete Dämonomanie die Paarung mit dem Teufel oder mit Dämonen.