Laster
Aus Daimon
Die Achtlasterlehre von Evagrius Ponticus (345–399 n.d.Z.) und Johannes Cassian (360–435 n.d.Z.) unterscheidet acht Laster: Völlerei, Unzucht, Habsucht, Traurigkeit, Zorn, Acedia, Ruhmsucht und Stolz. Jedem dieser Laster ordnet Evagrius einen Dämon zu.
Die sieben Todsünden[1] werden in der bildenden Kunst seit dem frühen Mittelalter allegorisch verschlüsselt und als Dämonen personifiziert.
Einzelnachweise
- ↑ Die sieben Todsünden lauten superbia (Hoffart, Stolz), avaritia (Geiz, Habsucht), invidia (Neid), ira (Zorn), luxuria (Unkeuschheit, Wollust), gula (Unmäßigkeit, Völlerei, Freßsucht), acedia (Trägheit, Überdruss).
