Gnom: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Bild:Gimbert.jpg|thumb|Der Gnom Gimbert, virtuelle Figur aus dem Computerspiel Lord of Warcraft]]
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== Die Dämonenlehre bei Paracelsus ==
== Elementargeister und Dämonen bei Paracelsus ==


Gnome sind Erd- und Berggeister, deren Name sich von ''gēnomos'' (griech. Erdbewohner) oder von ''gnome'' (griech. Verstand) ableitet. Paracelsus (1493 - 1541) beschreibt Gnome als kleinwüchsige Wesen, die jene Orte kennen und den Menschen als hilfreiche Gesellen auch dorthin führen, wo Metalle verborgen sind. Im ''Liber de nymphis, sylphis, pygmaeis et salamandris et de caeteris spiritibus''<ref>Theophrastus von Hohenheim genannt Paracelsus, [http://www.digibib.tu-bs.de/view_page.php?page=155&nav=+%3C+&minpage=1&max_page=572&suffix=gif&url=http%3A%2F%2Fdigisrv-1.biblio.etc.tu-bs.de%2Fdocportal%2Fservlets%2FMCRFileNodeServlet%2FDocPortal_derivate_00000702&offset=0 Liber de nymphis, sylphis, pygmaeis et salamandris et de caeteris spiritibus.]</ref> (Buch über die Nymphen, Sylphen, Pygmäen, Salamander und die übrigen Geister) von 1591 beschreibt Paracelsus seine Lehre der Elementargeister, die in Tradition der Vier-Elemente-Lehre der Vorsokartiker von Feuer, Wasser, Luft und Erde ausgeht. Jeder Bereich ist von einer dämonischen Artenvielfalt [[Animismus | animistisch]] belebt: die Wasserleute (Nymphen oder Undina), die Bergleute (Pygmäi oder Gnomi, weiblich Gnomiden), die Feuerleute (Salamandri oder Vulcani) und die Wind-, Luft- oder Waldleute (Sylphen oder Sylvestres). Allen [[Dämon | Dämonen]] gemeinsam ist nach Paracelsus das Fehlen einer [[Seele]], weswegen sie die eheliche Verschmelzung mit einem Menschen suchen. Die Dämonenlehre des Paracelsus zielt auf eine synkretistische Verschmelzung antiker Vorstellungen mit germanischen Sagenwelten und christlichen Motiven.  
Gnome sind Erd- und Berggeister, deren Name sich von ''gēnomos'' (griech. Erdbewohner) oder von ''gnome'' (griech. Verstand) ableitet. Paracelsus (1493 - 1541) beschreibt Gnome als kleinwüchsige Wesen, die jene Orte kennen und den Menschen als hilfreiche Gesellen auch dorthin führen, wo Metalle verborgen sind. Im ''Liber de nymphis, sylphis, pygmaeis et salamandris et de caeteris spiritibus''<ref>Theophrastus von Hohenheim genannt Paracelsus, [http://www.digibib.tu-bs.de/view_page.php?page=155&nav=+%3C+&minpage=1&max_page=572&suffix=gif&url=http%3A%2F%2Fdigisrv-1.biblio.etc.tu-bs.de%2Fdocportal%2Fservlets%2FMCRFileNodeServlet%2FDocPortal_derivate_00000702&offset=0 Liber de nymphis, sylphis, pygmaeis et salamandris et de caeteris spiritibus.]</ref> (Buch über die Nymphen, Sylphen, Pygmäen, Salamander und die übrigen Geister) von 1591 beschreibt Paracelsus seine Lehre der Elementargeister, die in Tradition der Vier-Elemente-Lehre der Vorsokartiker von Feuer, Wasser, Luft und Erde ausgeht. Jeder Bereich ist von einer dämonischen Artenvielfalt [[Animismus | animistisch]] belebt: die Wasserleute (Nymphen oder Undina), die Bergleute (Pygmäi oder Gnomi, weiblich Gnomiden), die Feuerleute (Salamandri oder Vulcani) und die Wind-, Luft- oder Waldleute (Sylphen oder Sylvestres). Allen [[Dämon | Dämonen]] gemeinsam ist nach Paracelsus das Fehlen einer [[Seele]], weswegen sie die eheliche Verschmelzung mit einem Menschen suchen. Die Dämonenlehre des Paracelsus zielt auf eine synkretistische Verschmelzung antiker Vorstellungen mit germanischen Sagenwelten und christlichen Motiven.  

Version vom 6. Juni 2014, 08:22 Uhr

Der Gnom Gimbert, virtuelle Figur aus dem Computerspiel Lord of Warcraft

Elementargeister und Dämonen bei Paracelsus

Gnome sind Erd- und Berggeister, deren Name sich von gēnomos (griech. Erdbewohner) oder von gnome (griech. Verstand) ableitet. Paracelsus (1493 - 1541) beschreibt Gnome als kleinwüchsige Wesen, die jene Orte kennen und den Menschen als hilfreiche Gesellen auch dorthin führen, wo Metalle verborgen sind. Im Liber de nymphis, sylphis, pygmaeis et salamandris et de caeteris spiritibus[1] (Buch über die Nymphen, Sylphen, Pygmäen, Salamander und die übrigen Geister) von 1591 beschreibt Paracelsus seine Lehre der Elementargeister, die in Tradition der Vier-Elemente-Lehre der Vorsokartiker von Feuer, Wasser, Luft und Erde ausgeht. Jeder Bereich ist von einer dämonischen Artenvielfalt animistisch belebt: die Wasserleute (Nymphen oder Undina), die Bergleute (Pygmäi oder Gnomi, weiblich Gnomiden), die Feuerleute (Salamandri oder Vulcani) und die Wind-, Luft- oder Waldleute (Sylphen oder Sylvestres). Allen Dämonen gemeinsam ist nach Paracelsus das Fehlen einer Seele, weswegen sie die eheliche Verschmelzung mit einem Menschen suchen. Die Dämonenlehre des Paracelsus zielt auf eine synkretistische Verschmelzung antiker Vorstellungen mit germanischen Sagenwelten und christlichen Motiven.

Unterstützende Computerdämonen

GNOME Keyring ist - ähnlich Apple Keychain - ein Sicherheitsprogramm zum Schutz von Anwenderdaten wie Benutzernamen und Passwörter. Das Programm läuft unter dem Namen "gnome-keyring-daemon" im Hintegrgrund, um einen schnellen und komfortablen Zugang auf Daten bei gleichzeitiger Sicherheit zu gewährleisten.

GNOME selbst ist eine Sammlung von Hilfsprogrammen und Programmierschnittstellen, um eine konsistente und benutzerfreundliche Arbeitsumgebung auf Unix System zu erstellen. Es konkurriert dort mit CDE/Motif, XFCE und KDE u.a.


Einzelnachweise