Daimon

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Daimon

Daímōn verweist in seiner Grundbedeutung auf den Vorgang des Teilens und Zuteilens (griech. daiesthai) und bezieht sich ursprünglich auf das Schicksal, das bei der Geburt jedem Wesen zugeteilt wird. Daímōn wird vom Philologen Owen vom Verb dao und daio hergeleitet: "dao, learn, know or from daio, to divide, arrange, govern".[1] Im antiken Volksglauben der Griechen dienten daimones bzw. Dämonen der Erklärung psychischer Vorgänge und natürlicher Erscheinungen, wie etwa der Verdunstung oder Gärung und trugen zum mythischen Verständnis der Welt bei. Dämonen sind anthropologisch eng mit der Entwicklung des Menschen und seinen Weltbildern verwoben und spiegeln über die unterschiedlichen Bedeutungen und Verwendungszusammenhänge den Wandel kultureller Narrative. In Totem und Tabu (1913) bezeichnet Sigmund Freud die "Erfindung" der Geister und Dämonen als die "erste theoretische Leistung des Menschen".[2]

Bis heute beschreiben Dämonen in unterschiedlichen Kontexten verschiedene Prozesse. Im traditionellen Sinne, vor allem geprägt durch Religions- und Mythengeschichten, werden Dämonen oft synonym für übernatürliche Wesenheiten, Gespenster oder Geister gebraucht und stehen wie einst für unerklärliche Phänomene. Mit Beginn der Neuzeit und der anbrechenden Aufklärung nimmt ein Bedeutungswandel seinen Ausgang, aufgrund dessen Dämonen sukzessive in die Sphäre der Vernunft abwandern. Es klärt sich, was Dämonen immer schon waren: kulturelle und psychische Konstrukte. Dämonen stecken in Artefakten, sind kulturelle Programme und zeigen mit dem Fortschreiten der Wissenschaften ihre technische Natur. Sie kondensieren aus der nebulosen Transzendenz und sickern in die Materie und bedingen unseren Alltag. Dies meint nicht zwingend, dass sie ins Bewusstsein und ins Zentrum der Wahrnehmung rücken, denn ihren Einfluss und ihre Macht beziehen sie nach wie vor aus ihrem Dasein im Hintergrund, als Prozesse und Routinen, die ohne willentliches Zutun oder unter Ausschluss menschlicher Kontrolle ablaufen.

Der griechische daímōn (δαίμων) ist ein Schutzgeist (wörtl. "Geist der Abgeschiedenen"), der dem römischen Genius und dem christlichen Schutzengel nahe steht und sich wie Daimonion (δαιμόνιον, griech. Schicksal, Gewissen) von δαιομαι (daiomai, teilen, zerreißen) ableitet. Daimon mit seiner Bedeutung von " Zu- und Verteiler (des Schicksals)" - vgl. griech. δαίεσθαι (daiesthai) "(ver)teilen" - steht mit griech. dēmos (vgl. Demokratie, Demographie usw.), "Gebiet, Gau, Volk" (eigentlich "Abteilung") im größeren Zusammenhang der idg. Sippe von nhd. "Zeit".[3] In diesem Sinne wird Daimon überwiegend mit "Zu- und Verteiler" des Schicksals übersetzt, der über den Tod hinaus - vergleichbar der Vorstellung der Seele - weiter existiert. Im antiken Griechenland wurde Daimon wie „Theos“ zur Benennung des Göttlichen gebraucht. Im Unterschied zu Theos benannte Daimon keinen Gott, der im kultischen Leben Bedeutung besaß, sondern eine höhere Kraft, die dem Menschen sein Schicksal zuteilte. Der Daimon als Zu- und Verteiler des Schicksals konnte zum Vorteil oder zum Nachteil gereichen, er konnte glücklich (eudaimon) oder unglücklich (kakódaimōn) machen.

Bei Homer steht Daimon für eine unbekannte Gottheit und wird in der Ilias nicht wertend gebraucht.[4] Hesiod (geb. v. 700 v.d.Z.) beschreibt in Werke und Tage die Verstorbenen des goldenen Zeitalters als mächtige Dämonen (δαίμονες)[5]; nach Platon wird der vernunftbegabte Mensch nach seinem Tod zu einem Dämon.[6]

Weiters verstanden die Griechen unter Daimon einen Gott ohne Namen, der sowohl Schmerz als auch Lust übertragen konnte. In seiner Funktion als Schicksalsbringer stand der Daimon zwischen den Göttern und den Menschen. Als Medium war er - wie bei Platon - ein Überbringer von Ideen und musste sich auf Erden - vergleichbar einem Avatar - inkarnieren bzw. mediensprachlich in den physischen Körper eines Menschen "einloggen". Wie der Genius wird der Daimon als Schlange dargestellt, da nach antiker Vorstellung die Lebenssäfte des Verstorbenen aus Gehirn und Mark zusammenfließen und zu einer Schlange gerinnen.

Daimonion

Das Daimonion ("etwas Göttliches") bezeichnet in der griechischen Antike einen schicksalhaften Dämon im Sinne eines dem Menschen von den Göttern zugeteilten Beraters, der ein vom Ich des Beratenen unabhängiges Eigenleben führt. Den verschiedenen Darstellungen zufolge - etwa jener des Sokrates - wacht der Dämon über die Taten und Gedanken des Menschen: "Mir aber ist dieses von meiner Kindheit an geschehen: eine Stimme nämlich, welche jedes Mal, wenn sie sich hören lässt, mir von etwas abredet, was ich tun will, - zugeredet aber hat sie mir nie."[7]

Nach Sokrates war jedem Menschen von Geburt an ein Daimon zugewiesen, mit dem er zu leben hatte. Das Daimonion (δαιμόνιον) des Sokrates warnte diesen vor Unglück, gab aber niemals Empfehlungen zum Glück. Wie beim römischen Genius handelt es sich beim Daimonion nicht um den bewussten Teil des menschlichen Ich, sondern um einen Aspekt der Psyche, die im Gegensatz zum Thymos, für das vitale, unbewusste Prinzip des Menschen stand und nach antiker Vorstellung im Kopf des Menschen wohnte. Der Thymos hauste in der Brust und war im Gegensatz zur Psyche bzw. zum Daimon sterblich. Bei Platon konnte der Daimon frei gewählt werden und fungierte in dessen Vorstellung als Überbringer der Ideen: "Nicht euch wird ein Daimon erkiesen, sondern ihr wählt euch euren Daimon! (...) Des Wählenden ist die Schuld, Gott ist schuldlos!"[8]

Das Daimonion führt den Menschen durch sein Leben, bestimmt sein Schicksal und erfüllt ihn mit höherer Begeisterung, aber auch zuweilen mit Wahnsinn. Große schöpferische Kräfte und Taten werden auf die Wirkung der Gottheit oder des Dämons zurückgeführt. Krankheiten wie die Epilepsie, die in der Antike als Heilige Krankheit bezeichnet wurde, wurden wie bei Sokrates vermutet in Verbindung mit dem Daimonion gesehen.

Das Daimonion antizipiert aktuelle neurowissenschaftliche Fragen der Willensfreiheit und des souveränen Ich. Vereinzelt findet sich bereits in der Antike die Auffassung, dass das Daimonion den Menschen von der Eigenverantwortlichkeit für seine Taten und sein Leben entbindet. Bei Sokrates ist das Daimonion eine weise Stimme, die vergleichbar der Intuition oder des Gewissens zum Menschen spricht. Diese Stimme ist aber nicht allmächtig. Sie determiniert den Menschen nicht, im Gegenteil die Pflicht des Menschen ist, auf die Stimme zu hören und sie richtig zu interpretieren, um sich selbst zu erkennen und zu einem gerechten ethischen Leben zu finden. Die Weisheit des Menschen resultiert nach Sokrates daher aus seinem Daimonion.

In antiken Dokumenten wird das sokratische Daimonion ausführlich von Plutarch beschrieben, weitere Hinweise finden sich bei Platon, Seneca, Marc Aurel und in den Schriften der Neuplatoniker.[9] Im Abwandlung zum sokratischen Daimonion wählt sich der Mensch nach Platon selbst seine "daimones", die Ideen überbringen. Aus der Beschäftigung mit den jeweiligen Ideen, halten Dämonen Einzug und bestimmen die Richtung des Lebenswegs.

Dämon

Dämon steht in der landläufigen Bedeutung für einen (bösen) "Geist" mit übermenschlichen Kräften oder ein Wesen, das zwischen göttlichen Sphären und menschlichen Welten verkehrt. Noch im Frühchristentum waren Schutzgeister und Schutzengel im Sinne von Daimones oder Dämonen um das Seelenheil der Menschen bemüht. Erst im Mittelalter wurde Dämon negativ konnotiert und auf die teuflische Bedeutung reduziert.[10] Dämonen wurden damit in eine antike und neuplatonische, sprich heidnische Tradition gestellt, von der sich die katholische Kirche abzusetzen suchte. In der christlichen Angelogie erfahren "gute Dämonen" als Engel eine differenzierte Bürokratisierung und werden zu Ministern, die zwischen irdischen und himmlischen Belangen vermitteln: "Jeder Engel ist ein Regierungsakt, und jeder Regierungsakt ist ein Engel."[11] Dämonen gelten als abtrünnige, gefallene Engel oder als Verwalter, Zuteiler und Vollstrecker göttlicher Gerechtigkeit, welche die Strafe nach dem jüngsten Gericht exekutieren. Während Engel das Gute dem Menschen eingeben und übermitteln - im Sinne von eudaimon -, verführen die Dämonen zum Bösen, schaffen Verderben und machen unglücklich - im antiken Sinn kakódaimōn.

Ende des 16. Jh. und erneut im 18. Jh. wurde Dämon aus dem Lateinischen von daemon (Geist, Teufel) ins Deutsche übergeführt. Das lateinische Wort wurde wiederum aus dem Griechischen von "daimonas" (das übernatürliche Wesen) beziehungsweise von daimon (griech. δαίμων "Geist der Abgeschiedenen", (niedere) Gottheit, Geistwesen, Genius, Schutzengel, göttliche Macht, Geschick) entlehnt.

Im modernen Sprachgebrauch wird Dämon uneinheitlich verwendet: einerseits steht Dämon für negative psychische und gesellschaftliche Phänomene, andererseits für wissenschaftliche Gedankenexperimente und technische Prozesse. Die Verwendung reicht von Sucht auslösenden Drogen über totalitäre Politiker, bestimmten Charaktereigenschaften, Formen der Ideologie bis hin zu kybernetischen und informationstechnischen Abläufen. Prägend hierfür sind zum einen traditionelle Vorstellungen und religiöse Konzepte von Besessenheit, zum anderen Maxwells Dämon, der eine paradigmatische Zäsur darstellt und eine neue Tradition des Dämons im naturwissenschaftlichen Denken begründet.

Mythologie

Animistisch mit Naturkräften oder mit Seelen von Ahnen verknüpft, spielen Dämonen in nahezu allen Religionen und im Volksglauben bis heute eine Rolle. Dämonenlehren fanden sich in den frühen Kulturen von Sumer, Akkad, Babylon und Ägypten, wo himmlische und irdische Geister mit den Elementen Luft, Erde, Feuer oder bestimmten Gegenden verbunden waren. In der griechischen Mythologie wurden sämtliche Naturphänomene mit Dämonen assoziert, später nur mehr unerklärliche Prozesse, etwa die Verwesung und der Verfall (Entropie) oder die Gärung von Milch und Alkohol. Dämonen fungierten als Wächter über Ordnung und Unordnung und konnten Reichtum oder Verderben bringen. In der römischen Mythologie, wo sich griechische mit orientalischen Vorstellungen verknüpften, erschienen Dämonen als Genien. Über den Zoroastrismus gelangte die Dämonenlehre in die altjüdische Glaubensvorstellung, wo Dämonen in Klassen geteilt und mit Ämtern betraut waren. Während böse Dämonen vor allem für Geisteskrankheiten wie der Epilepsie verantwortlich gemacht wurden, wachten Schutzengel über Personen und ganze Städte. Im Neuplatonismus, Gnostizismus und in der rabbinischen Überlieferung der Kabbala diversifizierten sich die Dämonen, deren Funktionen und Wirkungen mit Akribie beschrieben wurden. Im Hinduismus agieren Dämonen, die in Gruppen von Rakshasas, Daityas oder Danavas eingeteilt werden, als Gegenspieler der Götter. Die Dschinnen (von arab. dschunna, „besessen sein”) sind im Islam aus dem Feuer geborene Wesen, die von Salomo in eine Flasche gesperrt und dienstbar gemacht werden.[12] In der christlichen Lehre sind Dämonen gefallene Engel, die angeführt vom Teufel die Menschen verführen oder von ihren Seelen Besitz ergreifen wollen.

In der jüdischen Mythologie erscheinen Dämonen unter verschiedenen Namen. Sie werden als Geister (Ruchot), Schädlinge (Masiqim) oder Zerstörer (Chabalim) bezeichnet und unter Schedim zusammengefasst. Schedim sind sowohl gute und hilfreiche als auch Unheil und Unordnung stiftende, meist männliche Wesen, die in Beziehung zu Menschen treten. Im Talmud und in der mandäischen Gnosis verbinden sich wie in allen semitischen Religionen die Dämonen mit Menschen, um Dämomenkinder zu zeugen. Die kabbalistische Auffassung begründet dies damit, dass Dämonen keinen eigenen Leib haben, da vor dessen Erschaffung der Sabbat hereinbrach. Dämonen sind halbfertige Trümmerwesen, die zur Fortpflanzung den menschlichen Körper brauchen. Dämonen - wie beispielsweise Lilith - lauern in der Nacht, um sich - wie etwa der Incubus - des austretenden Samens zu bedienen oder ihren eigenen einzupflanzen.[13]

Technologie

Lord Kelvin definierte einen Dämon als ein intelligentes, mit freiem Willen und Sinnen ausgestattetes Wesen, das in der Lage ist, eigenständige Beobachtungen und Messungen durchzuführen und Entscheidungen zu treffen, um Moleküle zu beeinflussen. Kelvins Dämonen fungieren als Maschinen, die gegen die Entropie wirken und Ordnungen hervorbringen. Diese Definition traf insbesondere auf ein Gedankenexperiment des Physikers James Clerk Maxwell zu, in dem ein fiktives Wesen Messungen durchführt und kalte von warmen Molekülen trennt. Der Maxwell'sche Dämon inspirierte in Folge die Naturwissenschaften des ausgehenden 19. Jhs. bis heute und wurde zu einer einflussreichen Metapher weit über die Physik hinaus in der Informationstheorie, Biologie und Kybernetik.

Maxwells Dämon markiert einen entscheidenden Wendepunkt in der Kulturgeschichte der Dämonen. Ab nun fungieren Dämonen als Wächter der Vernunft, die Maschinen und technische Prozesse überwachen und steuern. Sie arbeiten nicht länger im Auftrag der Götter oder dunkler Mächte, sondern operieren in Automaten, Computern und vernetzten Systemen. Dämonen sind seitdem integraler Bestandteil kultureller Programme aller Art und begründen einen technologischen Animismus. Anstatt als übernatürliche Wesen zu spuken und die Lücken des Erklärbaren zu füllen, stehen sie im Dienst des Rationalen. Sie regeln, steuern, kontrollieren, stellen Verbindungen zwischen Maschinen sowie Maschinen und Menschen her, steigern Effizienz, sorgen engelhaft für Sicherheit oder bespitzeln und spionieren. Mit fortschreitender Technifizierung von Umwelten entsteht ein neuartiges Pandämonium, das mit der systemischen Vernetzung von Maschinen, Computern und sozialen Alltag alle gesellschaftlichen Bereiche durchdringt. In diesem Sinn sind Dämonen heute nicht Gegenstand von Religion und Theologie, sondern von Wissenschaft und Politik.

Einzelnachweise

  1. E. C. E. Owen, Daimon and Cognate Words, Oxford University Press, Oxford 2003, S. 133.
  2. Sigmund Freud, Totem und Tabu, Wien 1925, S. 114.
  3. Die Etymologie des Begriffs daimōn ist uneinheitlich: Neben Zuteiler des Schicksals kann daiomai auch für "auseinanderteilen" stehen und daimōn ein "Leichenfresser sein. Eine andere Herleitung verbindet daimōn mit δαήμων daēmōn "kundig/einsichtsvoll".
  4. Vgl. Homer, Ilias, 1,122; 15,418; 15,461ff.; 19,188 etc. Zudem werden die olympischen Götter als dämonische Zuteiler des Schicksals beschrieben: Ilias 3,418-420.
  5. Hesiod, Werke und Tage, übersetzt und heraugegeben von Otto Schönberger, Stuttgart, 2004.
  6. Vgl. Platon, Kratylos, in: Sämtliche Werke Bd. 1, Berlin 1940, S. 561f. Dort heißt es: Sokrates: Weißt du, was nach Hesiod die Dämonen sind? Hermogenes: Ich entsinne mich nicht. Sokrates: Nicht, daß nach ihm zuerst unter den Menschen ein goldenes Geschlecht lebte? Hermogenes: Das weiß ich. Sokrates: Also darüber sagt er: Doch als dieses Geschlecht ins Dunkel entrückte das Schicksal, Wurden der unteren Welt hochhehre Dämonen genannt sie, Edle, des Leids Abwender, die Hüter der sterblichen Menschen. Hermogenes: Was willst du damit? Sokrates: Er nennt, denke ich, das goldne Geschlecht nicht ein aus natürlichem Golde Bestehendes, sondern ein gutes und edles. Zum Beweise dient mir, daß er auch uns das eiserne Geschlecht nennt. Hermogenes: Du hast recht. Sokrates: Glaubst du nicht, er werde auch von den jetzigen Menschen zu jenem goldenen Geschlechte jeden zählen, der gut ist? Hermogenes: Wahrscheinlich. Sokrates: Die Guten sind vernünftig, nicht wahr? Hermogenes: Ja. Sokrates: So also nennt er vorzüglich, wie mir dünkt, die Dämonen. Weil sie vernünftig und sinnig (daêmones) waren, nannte er sie Dämonen (daimonas). Auch findet sich in unserer alten Sprache so das Wort. Daher hat er recht, und andere Dichter auch, wenn sie sagen, wenn ein Guter gestorben sei, so erlange er großen Preis und Ehre und werde ein Dämon nach der Eigenschaft der Vernunft. Danach behaupte auch ich, jeder Mann, der gut ist, sei dämonisch im Leben und im Tode und heiße mit Recht ein Dämon.
  7. Plato Apologia 31c-d, 40a
  8. Platon, Der Staat, Stuttgart 1982, S. 463/(617e)
  9. Plutarch, On the daimonion of Socrates, Tübingen 2010.
  10. Vgl. Wilhelm Gesenius, Wilhelm Gesenius' hebräisches und aramäisches Handwörterbuch über das Alte Testament. In Verb. m. H. Zimmern, W. M. Müller u. O. Weber. Bearb. v. Frants Buhl, Berlin,Göttingen,Heidelberg 1962, S.385.
  11. Giorgio Agamben, Die Beamten des Himmels. Über Engel, Frankfurt a. Main 2007, S. 16.
  12. Koran, Sure 34, Vers 12-14.
  13. Vgl. Gershom Scholem, Tradition und Neuschöpfung im Ritus der Kabbalisten, in: Zur Kabbala und ihrer Symbolik, Zürich 1960, S. 202.


Weblinks und Literatur

Eugen-Maria Schulak, Daimon. Über die Motive philosophischen Denkens, Wien 2001.

Neil Mann, The Daimon